Die Qual mit dem Dampf

Aufhören wenn es am schönsten ist. Ein toller Satz, jedoch auf das Rauchen trifft er nicht zu.

Rauchen ist weder schön, noch macht es schön und aufhören, sind wir mal so ehrlich zu uns selber, ist auch nicht schön. Jeder Raucher kennt die Nebenwirkung der Glimmstengel. Wir wissen um die Risiken von Lungenkrebs, das unsere Haut schneller altert und unsere Zähne und Finger sich langsam aber sicher immer mehr gelb einfärben. Tatsächlich scheint auch ein Anstieg der Zigarettenpreise viele Menschen (mich lange Zeit eingeschlossen) nicht abzuschrecken.

Wir können uns zwar vorrechnen was wir alles mit dem gesparten Geld anstellen könnten, aber im Endeffekt bleibt es eine schöne Hochrechnung für die Zeit wenn es dann mal soweit ist.

Ich rauche seit meinem sechzehnten Lebensjahr. Mal mehr, mal weniger und streckenweise überhaupt nicht. Was ich daraus über das Aufhören gelernt habe ist, dass wir nie zu Nichtrauchern werden. Ein Nichtraucher hat erst garnicht damit angefangen, ein Raucher wird zu einem Raucher der nicht mehr raucht – Also einem trockenen Raucher.

Das ist in der Tat viel Dampf für einen Absatz.

Ich möchte hier keinen zum nicht mehr Rauchen bekehren, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Vielmehr geht der Text an die von euch die sich dazu entschlossen haben wieder, oder zum ersten Mal mit dem Rauchen aufzuhören. Der Weg ist steinig, zumindest für mich. Es gibt Wochen da geht es ohne Probleme, aber wenn es stressig um mich herum wird, dann werde ich schwach.

Ich wäre gerne so stark das ich von heute auf morgen einfach sage, „Das war es jetzt.“, bin ich aber leider nicht. Auch das muss man sich zugestehen und sollte sich deswegen nicht zu hart verurteilen.

Keep on not smoking! Red

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